Kontakt
 
Startseite
Ausstattung
KnowHow
Locations
Shop
Impressum
Knowhow
Im Teil "Knowhow" werden dem Anfänger einige grundlegende Dinge über das Kitesurfing erklärt. Im einzelnen sind dies die folgenden Punkte:


 

 
Was ist eigentlich Kitesurfen?

Das Kitesurfen ist gewissermaßen eine Variante des Surfens: Mithilfe eines Lenkdrachens (Kite) lässt sich der Kitesurfer mit seinem Brett (mit dem er über eine feste Bindung oder über Fußschlaufen verbunden ist) über das Wasser ziehen. Der Kite hängt dabei an ca. 30 Meter langen Leinen. Seine Fläche ist - je nach Ausführung - zwischen 3 und 25 qm groß, gesteuert wird der Kite mithilfe einer Lenkstange (Bar). Kitesurfen kann bereits bei weitaus weniger Wind betrieben werden, als es für das Windsurfen erforderlich ist.

 


Ist Kitesurfen wirklich gefährlich?

Es ist in etwa genauso gefährlich wie Fahrradfahren oder Skateboarden. Das Risiko, das sich natürlich nie völlig ausschließen lässt, kann jedoch mit einer fundierten Ausbildung und einer verantwortungsbewussten Einstellung sehr stark minimiert werden. Eine Ausbildung in einer offiziellen Kite-Schule ist unbedingt angeraten!

Die Risiken sind als minimal zu betrachten, WENN...

  • wenn man die Kräfte, die ein Kite entwickeln kann, nicht (!) unterschätzt
  • wenn man nicht alleine zum Kiten geht, sondern einen Partner für den Start bzw. die Landung dabei hat sowie auf dem Wasser beobachtet wird
  • wenn man einen angemessenen Abstand zu anderen Strandgästen einhält
  • wenn man sich eingehend über die aktuellen (sowie kommenden) Wind- und Wetterverhältnisse informiert hat
  • wenn man sich Infos über die besonderen Revierverhältnisse beschafft hat
  • wenn das Material vor dem Start noch einmal auf Abnutzungserscheinungen überprüft wurde


 


Woher stammt das Kitesurfen?

Erst seit wenigen Jahren lassen sich Menschen auch am Wasser von Drachen ziehen; seit einigen Jahren ist diese Praxis bereits mit Buggys oder Skiern bekannt. Es mussten erst einmal Drachen erfunden werden, mit denen es möglich ist, aus dem Wasser wieder zu starten. Surflegende Robby Naish half diesem System zu seinem Durchbruch. Mittlerweile sind die am Markt befindlichen Systeme ausgereift und sicher.


nach oben


Was brauche ich alles zum Kitesurfen?

Einen Kite, der dem eigenen Können, dem Eigengewicht und der (erwarteten) Windstärke angepasst ist. Desweiteren eine Bar (Lenkstange) samt den Leinen, ein Board (zw. 110 und 200 cm lang), einen Neoprenanzug und ein Trapez. Derzeit gibt es ca. 300 verschiedene Kites am Markt. Die gesamte Ausrüstung wiegt zusammen um die 10 kg und kann für den Transport auf ein komfortables Rucksackmaß zusammengepackt werden.

 


Welche Voraussetzungen benötigt man für das Kitesurfen?

Zwar ist physische und psychische Fitness von Vorteil, im Grunde bedarf es jedoch keiner besonderen Kenntnisse, um mit dem Kitesurfen anzufangen. Auch absolut unbedarfte Anfängern gelingt meist innerhalb von 2 – 3 Tagen der erste Einstieg in das Kitesurfen.


nach oben


Wie kann ich am besten Kitesurfen erlernen?

Absolut empfehlenswert ist die Teilnahme an einem Anfängerkursus bei einer offiziellen Kiteschule. Dort lehren i.d.R. "gestandene" Kitesurfer, die über ein fundiertes Wissen verfügen und es verstehen, ihr Knowhow auch an den Mann / die Frau zu bringen. Anfängerfehler können sich so gar nicht erst einschleichen. Im Idealfall ist es möglich, während dieser Ausbildung mehrere verschiedene Kitesurf-Drachen fliegen zu können - so bekommt man gleich zu Beginn eine Entscheidungshilfe an die Hand, mit welchen Systemen man am besten klarkommt. Ein weiter Tipp: Um vorab ein wenig Gefühl für ein Board zu bekommen, kann man zuvor eine Wasserski-Bahn besuchen, um dort mit einem Wakeboard oder Kiteboard herumzuprobieren.

 


Was kostet eine Ausrüstung?

Man muss für eine komplette neue Ausrüstung mit einem Betrag von ca. 2000 Euro rechnen, für gebrauchtes Material kann man etwa die Hälfte des Neupreises veranschlagen. In guten Kitecentern besteht die Möglichkeit, sich für die Schulungen Material auszuleihen, daher kann mit dem Kauf von eigenem Material bis nach dem Abschluß des Grundkurses gewartet werden. Man lernt somit auf einer einfachen Schulungsausrüstung und kauft sich anschließend eine leistungsfähigere, individuelle Ausrüstung.


nach oben


Wo kann ich Kitesurfen lernen?

Am besten eignen sich Reviere mit einem großen Stehbereich, also mit flachem Wasser. Dies ist wesentlich sicherer als in einem Revier, in dem man schwimmen muss. Wellengang, Strömungen und auch Riffe erschweren das Lernen zusätzlich. Jedoch ist nur in einer lizenzierten Kiteschule ein entsprechendes Knowhow gewährleistet - Nebeneffekt dort: Man wird schneller zum Erfolg kommen und den Spaß am Kitesurfen sicher entdecken.

 


Welche Spots sind geeignet?

Eigentlich eignen sich alle Spots am Wasser mit wenig Leuten und sehr viel Platz. Man ist klar im Vorteil, wenn der Strand breit ist, damit man den Kite am Windfenster starten und landen kann. Eine zweite Person hilft bei Start und Landung.

Grundsätzlich sollte man sich als Kitesurfer auf jeden Fall von anderen Wassersportlern fernhalten, vor allem achte man unbedingt auf viel Platz und einem angemessenen Abstand zu anderen Wassersportlern, Hindernissen aller Art und Passanten. Wenn man unbedingt an einem Ort herausgehen möchte, an dem Windsurfer ihrem Sport nacheifern, dann auf jeden Fall in Lee (Windschatten) herausgehen, damit man bei Problemen nicht durch bzw. in die Surfermassen treibt.

 


Welches Material ist besonders für Anfänger geeignet?

Für den Anfang ist ein so genanntes Intermediate Kite mit einer Fläche zwischen 12 und 14 qm und ein ca 170 cm – 200 cm großes Board am besten geeignet, was es ermöglicht, schon bei einer schwachen Brise zu üben. Erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und Lernphase sollte man auf ein kürzeres Board wechseln. Erfahrung und Können ermöglichen es dem fortgeschrittenen Anfänger, sein Kite auch bei mehr Wind einzusetzen.

Einige Punkte, auf die man achten sollte:

  • Gutes und einfaches Handling des Kites
  • Sehr gute Wasserstartfähigkeit
  • Optimale Sicherheits-Funktionen



nach oben